Rettung!
Geposted am: 01-09-2010
Killerbazillen, Todesbakterien? Alles halb so schlimm, denn ob Sie es glauben oder nicht, die Rettung kann manchmal so einfach sein! In diesem Falle ist es Wandfarbe. Richtig: Pinsel in Farbtopf, Wand streichen, 20 Minuten warten, Bakterien tot und sie können auf- und durchatmen. Wie so oft kommen solche Wunder aus dem Land der unbegrezten Möglichkeiten, wo ein Forscherteam fix ein Enzym mit winzig kleinen Kohlenstoff-Nanoröhren (aha!) kombiniert haben und somit den Weg für keimfreie Zonen geebnet haben. Schweinegrippe, MRSA können uns also von nun an den Buckel und die Wände herunterrutschen!
Terrorvögel
Geposted am: 30-08-2010
Da haben wir nun einen biometrischen Pass, die durchweichte Grundrechte und verpacken unsere Zahnpasta am Flughafen brav in wiederverschließbare Gefrierbeutel und dann das: Der Terror kommt vielleicht gar nicht von der Al-Quaida, sondern von Vögeln – den Terrorvögeln. Diese südamerikanischen Laufvögel haben nämlich nicht nur lange Beine und einen großen Schnabel, sondern wissen auch, wie man beides wirkungsvoll einsetzt: wie ein Boxer, der durch gezielte Angriffe seinen Gegner außer Gefecht setzt. Man stelle sich nur vor, während eines harmlosen Picknicks plötzlich von einem drei Meter großen Terrorvogel getreten und gehackt zu werden und, im schlimmsten Fall à la Mike Tyson ein Ohr abgebissen zu bekommen! Glück haben wir, dass diese Bedrohung vor ca. zwei Millionen Jahren das Zeitliche gesegnet hat. Aber so schnell und geheimnisvoll sie von unserem Planeten verschwunden sind, so schnell und geheimnisvoll könnten sie ja wieder auftauchen!
Der nächste Untergang kommt bestimmt
Geposted am: 19-08-2010
Weltuntergangsszenarien sind nichts Neues. Das endgültige Ende der Welt wurde schon so oft prophezeit, dass es an ein Wunder grenzt, dass wir überhaupt noch alle hier sind.
Wenn man dem Maya-Kalender glauben schenkt, ist 2012 alles vorbei. Denn dann endet sozusagen die Zeit. Sollten wir am 22.12.2012 aber wider Erwarten doch noch hier sein (also vorsichtshalber lieber doch Geschenke besorgen?), steht schon der nächste genaue Termin zur Verfügung: 2060 soll es soweit sein. Diesmal sogar von Sir Isaac Newton höchstpersönlich berechnet – und wer möchte diesem Herrn schon widersprechen?
Wo ist der Notausgang?
Geposted am: 17-08-2010
Die Ratten verlassen das sinkende Schiff, heißt es doch so schön – also sollte es uns doch zu denken geben, dass das Weltraumteleskop Hubble einen Riesenstern entdeckt hat, der sich mit rasender Geschwindigkeit aus der Milchstraße entfernt; es sieht also so aus als hätte der erste den Schleudersitz ausgelöst um sich in Sicherheit zu bringen. Sollten wir versuchen, es ihm nachzumachen? Wer weiß, was den Stern in die Flucht geschlagen hat – ein hungriges schwarzes Loch, die Borg oder alles verschlingender Weltraumglibber…
Zurück zum Ursprung
Geposted am: 13-08-2010
Irgendwann – zumindest steht das so in der Bibel – konnten sich alle Menschen untereinander verstehen, sie hatten eine einzige gemeinsame Sprache. Dann bauten sie einen hohen Turm und schwupps – zur Strafe bekamen sie eine Menge Sprachen, die babylonische Sprachverwirrung war da.
Inzwischen haben wir uns mit den verschiedenen Sprachen recht gut arrangiert, und Türme bauen wir auch wieder, vermutlich auch höhere als die Menschen damals in Babylon. Und jetzt? Weiter verwirren kann man die Sprachen wohl kaum – und in der Tat, es passiert wohl derzeit das genaue Gegenteil. Immer mehr Sprachen verschwinden, weil die letzten Sprecher sterben. Müssen wir also gar nicht erst darauf warten, dass die Sonne uns auffrisst, weil wir gerade eine umgekehrte Schöpfungsgeschichte durchlaufen – bis wir alle nur noch ein fader Lehmklumpen bzw. eine Rippe sind? Keine schöne Aussicht.
Gesundheit!
Geposted am: 12-08-2010
Besteht doch die Möglichkeit, dass die Menschheit noch ein Weilchen Verschnaufpause vor dem Weltuntergang vergönnt ist? Zumindest scheint es so. Denn gerade wurde offiziell das Ende der Schweinegrippe-Pandemie verkündet. Eigentlich wirklich ein Grund zum Aufatmen.
Aber sicher kann man sich nie sein, vielleicht kommt nach der Vogel- und der Schweinegrippe als nächstes die Nacktmullgrippe, versetzt und alle aufs Neue in Angst und Schrecken und läutet endgültig das Ende der Menschheit ein?
Der emotionale Crash
Geposted am: 11-08-2010
Die Entwicklung der Technik schreitet voran – Roboter und Computer spielen eine immer wichtigere Rolle im privaten wie im beruflichen Leben.
Der nächste Schritt scheint nur logisch auf dem Weg, Maschinen den Menschen immer ähnlicher zu machen: Roboter und Computer mit Emotionen, die individuell mit ihrer Umwelt interagieren können. Eine nette Vorstellung, oder? Zumindest solange diese Interaktion mit den Menschen friedlich bleibt und wir uns nicht plötzlich einer Horde wütender Waschmaschinen gegenüber sehen.
Nichts wie weg!
Geposted am: 10-08-2010
Jetzt ist es raus: Alles Glück der Erde mag zwar auf dem Rücken der Pferde liegen, die Rettung der Menschheit liegt allerdings ganz woanders. Genauer sehr ganz woanders, was im schlimmsten Fall ein paar Millionen Lichtjahre woanders bedeutet. Stephen Hawking – und der muss es ja wissen – sagte jetzt in einem Interview, dass sich die Menschheit in den kommenden 200 Jahren auf große Wanderung begeben und andere Planeten besiedeln sollte – vorausgesetzt natürlich diese werden vorher auch entdeckt. Mit all ihren Katastrophen wie Ölkatastrophen, Hochwassern etc. ist die Erde nämlich schon jetzt nur bedingt ein gemütliches Plätzchen, das wir schleunigst gegen wohnlicherers Terrain eintauschen sollten…
Unberechenbar
Geposted am: 09-08-2010
Sie übt eine unwiderstehliche Faszination aus, zumindest auf Mathematiker: die Kreiszahl π. Normalerweise gibt man sich damit zufrieden, mit dem Wert 3,14 zu rechnen. Richtige Tüftler können darüber nur müde lächeln. Schließlich wurde π gerade auf fünf Billionen Nachkommastellen genau berechnet – und ein Ende ist auch nicht in Sicht, denn π hat schließlich unendlich viele Nachkommastellen.
Aber was passiert, wenn man doch eines Tages die wirklich allerletzte Stelle berechnen sollte – gerät dann nur das mathematische oder auch das ganze Universum aus den Fugen?
Es wird wieder stürmisch
Geposted am: 05-08-2010
Lange hat sie pausiert: unsere Sonne. Forscher waren schon besorgt, weil die letzte aktive Phase der Sonne mit Sonnenstürmen und Eruptionen weiter zurücklag als gewöhnlich. Inzwischen gibt es aber Entwarnung: es gab bereits zwei Sonneneruptionen.
Entwarnung? Vielleicht auch nicht. Denn besonders starke Teilchenstürme können uns auf der Erde nicht nur hübsche Nordlichter bescheren, sondern auch weniger hübsche Stromausfälle und wer weiß was noch.
Es wäre doch sehr schade, wenn die Welt ausgerechnet wegen Polarlichtern untergehen müsste…
Die anderen Blutsauger
Geposted am: 04-08-2010
Bis jetzt sind es vor allem Heuschrecken, die dafür bekannt sind, in Massen ganze Landstriche zu überfallen.
Offensichtlich haben sich entfernte Verwandte der Heuschrecken inspirieren lassen… Anders lässt es sich kaum erklären, dass in Taiwan die Mücken schon Kiloweise gefangen werden.
Auch wenn sich in letzter Zeit Blutsauger recht großer Beliebtheit erfreuen – man kann nur hoffen, dass die Mücken sich nicht weiter vermehren, sonst könnte uns nicht nur der Spaß am restlichen Sommer vergehen.
Die Rettung: Der engergiesparende Körper?
Geposted am: 03-08-2010
Während wir noch dem Ende der Glühbirne hinterhertrauen und in diesem gleichzeitig eine Revolution im Energiesparen sehen, sind uns unsere Verwandten, die Orang-Utans schon einen Schritt voraus: Nicht nur, dass sie gänzlich auf künstliche Lichtquellen, energiesparend hin oder her verzichten, nein, ihr eigener Körper spart auch an Energie. Trotz Bäume-bespringender Akrobatik in schwindelerregender Höhe, kommen sie mit ca. 1200 bis 2000 Kalorien pro Tag aus. Zum Vergleich: Selbst die größte Couch-Potatoe unter den Menschen bringt es locker auf 2000 bis 2000 Kalorien pro Tag. Vielleicht sollten wir also die Engergiesparlampe vergessen und bei uns selbst anfangen.
Futter
Geposted am: 02-08-2010
Wir blicken immer nur besorgt nach oben, aber wer weiß, vielleicht kommt die Konkurrenz woanders her? Sollte das Plankton wirklich immer weniger werden und damit dem anderen Meeresgetier tatsächlich das Futter ausgehen, vielleicht entscheiden sie sich, an Land zu kommen. Es wäre schließlich nicht das erste Mal, dass Lebewesen sich einen neuen Lebensraum erschließen. Und wer weiß schon, wo die Evolution noch hinführt… Spätestens dann, wenn die ersten Thunfische, Haie und Kraken an Land spazieren, dürfte es eng werden für die Menschheit – nicht nur, was die Nahrung angeht.
Teilchenbeschleuniger
Geposted am: 30-07-2010
Wenn 2012 die Welt wirklich untergehen sollte, dann ist eines sicher: An dem Teilchenbeschleuniger in Cern liegt es schon mal nicht! Der wird nämlich pünktlich zu dem, von den Mayas vorhergesagten Weltuntergang auf Eis gelegt. Die Schweizer haben schließlich genug Löcher im Käse, da können sie auf schwarze Löcher getrost verzichten. Oder gibt es am Ende eine große Überraschung und die ›Entschleunigung‹ der Teilchen führt zur Apokalypse, die uns mit samt dem Rest des Planetens in einem schweizerischen Loch verschwinden lässt?
Für alle Optimisten unter Ihnen sein an dieser Stelle angemerkt, selbst wenn Cern uns nicht wegzaubert, dann kann das ja immernoch der Beschleuniger Tevatron im Fermilab (USA) bewerkstelligen!
Die Pille
Geposted am: 29-07-2010
Dass die Pille dem Babyboom und damit dem Wachstum der Menschheit zumindest in den Industriestaaten den Garaus gemacht hat, ist kein Geheimnis. Aber dass sie nicht nur den weiblichen Hormonhaushalt kräftig austrickst, sondern auch noch den Geruch der naiven Konsumentin verändert, das ist neu. Dient die kleine Hormonschleuder eigentlich der Verhinderung des, aus Fortpflanzungssicht erfolgreichen Geschlechtsverkehrs, so verhindert sie ihn teils gänzlich. Denn auf hormon-mutierte Gerüche spricht die Männerwelt nur peripher an und so kommt es gar nicht mehr zum Geschlechtsverkehr – vielleicht am Ende die sicherste Verhütungsmethode, die bei weiterer Ausdehnung aber durchaus das Ende der Menschheit einläuten könnte.
Die Küstenwache
Geposted am: 28-07-2010
Wäre hätte gedacht, dass ausgerechnet die Küstenwache ihren kleinen, aber wichtigen Beitrag zum langsamen Ende der Welt beitragen könnte? Gemeint ist dabei nicht gleichnamigen Fernsehserie, sondern die US-amerikanische Küstenwache itself. Die hat nämlich am Dienstag eine, seit 2008 stillgelegte Ölplattform gerammt und in selbige ein Loch gebohrt. In der Folge ist eine 30 Meter hohe Ölfontäne in die Luft geschossen, und ein Ölteppich hat seine Reise in Richtung von ökologisch empfindlichen Gebieten begonnen. Aber alles halb so wild – zumindest dann, wenn man es mit der Katastrophe vergleicht, die die BP-Ölplattform heraufbeschworen hat. Sie sehen, alles eine Frage der Perspektive!
SSV
Geposted am: 27-07-2010
Es ist wieder so weit: Heute startet der SSV und hier werden sich Untergänge auf allen Ebenen einstellen. Der informierte Konsument weiß, dass »SSV« hier keineswegs für »Super-Sonder-Viren« steht, sondern den berühmt berüchtigten »Sommerschlussverkauf«. Apokalypse auf allen Ebenen, werden Sie sich fragen. Nun, fangen wir an klein an.
Der Untergang auf der Micro-Ebene: Sie graben sich gerade geduldig durch den Wühltisch, da sehen Sie endlich das Objekt Ihrer Begierde! Gerade wollen Sie nach dem guten Stück greifen, da zieht es Ihr Gegenüber Ihnen unter der Nase weg, dreht sich um und entschwindet zur Kasse. Weiteres Wühlen bis zum Erdgeschoss zwecklos, es war wirklich das letzte seiner Art!
Kaum ist dieser kleine Zwischenfall verkraftet, sehen Sie sich schon dem Untergang auf der Meso-Ebene gegenüber: Sie sind nämlich selbst im Handel tätig und müssen oben beschriebenes Szenario nicht nur selbst erleben, es dann auch noch acht mal fünf Stunden die Woche beobachten, sondern sich auch noch mit seinem Ergebnis, der freundlichen Art der Kunden, auseinandersetzen. Schon alleine aus Zeitgründen, bietet sich hier die Definition des Meso-Untergangs an.
Und wäre dies alles nicht schon schlimm genug, erwartet nicht nur Sie, sondern die ganze Nation, die sich im SSV mit luftig leichter Sommermode eingedeckt hat der Untergang auf der Makro-Ebene: Der Sommer hat beschlossen, das wars jetzt, »ich habe fertig«, tummelt sich in der Karibik, aber nicht hier und lässt das ganze Land, samt kurzen Hosen, Röcken, Shirts und Bikinis im kalten Regen stehen.
Regentröpfchen…
Geposted am: 26-07-2010
In größeren Mengen haben die schon einmal für eine Sintflut gesorgt. Wenn dazu dann noch die, wegen der Klimaerwärmung schmelzenden Polkappen dazu kommen, könnten wir recht schnell nasse Füße bekommen. Am besten machen wir es wie die Mannschaft der »Plastiki«: Einfach leere Plastikflaschen zu einem Floß verschnüren und ordentlich Proviant einpacken.
Der Sturm
Geposted am: 23-07-2010
Regen, Sturm, Gewitter und Hagel. Das letzte Wochenende war nur ein kleiner Vorgeschmack: Denn die Hitze ist nicht die eigentliche Gefahr. Sollte der Sommer auch weiterhin halb Europa zum Glühen bringen, werden abertausende Ventilatoren auf Hochtouren die Luft aufwirbeln – und möglicherweise einen Orkan von noch nie dagewesener Stärke auslösen, der uns alle davonwirbelt.
Also: doch besser mit Eis kühlen – oder den Hut festhalten.
Die Sonne
Geposted am: 21-07-2010
In etwa 100 Millionen Jahren ist es so weit: Die Sonne wird uns kräftig einheizen. Nachdem Generationen von Kindern versucht haben, den Regen mit »Liebe, liebe Sonne, komm ein bisschen runter, lass den Regen oben, dann wollen wir Dich loben« wegzusingen, hat sich die Sonne endlich ein Herz gefasst und ist dem Wunsch der Menschheit gefolgt: Allerdings ist sie der Erde jetzt so dicht auf den Fersen, dass den einst regengeplagten Kindern das Eis noch vor dem Auspacken zerfließt, von den kleinen Fingerchen gar nicht zu sprechen.
Deutschland hat gegen Spanien verloren
Geposted am: 08-07-2010
Das unfass- und undenkbare ist passiert: Das Oktopus-Orakel Paul hat Recht behalten! Deutschland ist von Spanien im Halbfinale aus dem Tunier geschossen worden! Während die deutsche Elf den kleinen Finger schon fast am Weltmeisterpokal hatte, hatte Paul seine Tentakel schon längst um die spanische Futterbox gelegt und damit das Schicksal der Nation besiegelt. Ganz Deutschland ist in Weltuntergangsstimmung und bis Sonntag wird sich das auch nicht ändern. Freuen kann man sich da eigentlich nur auf die kulinarische Beilage beim Spiel um Platz drei: Calamres auf die spanische Art zubereitet.
Vor dem Ende noch schnell eine schöne Rezension zu Exit Mundi
Geposted am: 08-07-2010
»Wissenschaftlichkeit muss nicht immer eine Ansammlung von Fakten sein, vorgetragen von einem Experten, der im Fachlatein seine Notizen herunterbrabbelt. Es kann auch stets eine Prise Witz mitschwingen, die den Leser auch nach mehrmaligem Lesen immer wieder begeistert. Keulemans gelingt dieser Kunstgriff, sodass an ein Weglegen von “Exit Mundi” nicht zu denken ist.«
Susann Fleischer literaturmarktinfo.de, 05.07.2010
Sagen Sie es uns!
Geposted am: 05-07-2010
Auch Sie sehen den Untergang kommen, aber er wird sich anders gestalten, als wir glauben? Wir werden gar keine Opfer von Aliens, Göttlicher Intervention oder Vulkanausbrüchen? Trotzdem ist kollektives, erleichtertes Ausatmen Fehl am Platz? Denn Sie wissen, auf welche Art das Ende kommen wird?
Wie sieht Ihr persönlicher Weltuntergang aus? Führen auch Sie Ihre Mitmenschen aus dem Dunkeln und bereiten Sie auf die kommende Wahrheit vor. Nicht dass einer sagen kann, Sie hätten ihn nicht gewarnt…
Deutschland verliert gegen Spanien
Geposted am: 03-07-2010
Autos, Balkone, Füße und Babies erstrahlen in Schwarz-Rot-Gold. Und am Mittwoch abend passiert das undenkbare: Deutschland verliert im Halbfinale gegen die schnellen Spanier. Kein Weltuntergang im eigentlichen Sinne, aber beinahe. Denn die Nation wird entweder in einem Meer von Tränen ertrinken oder an dem Berg von Fanartikeln ersticken, die jetzt von Autos, Balkonen, Füßen und Babies entfernet werden. Für Mittwoch gilt es also, Daumen zu drücken!
Big Rip
Geposted am: 30-06-2010
Größenwahn wird bekanntlich bestraft, und so wird auch die Ausdehnung des Weltalls nicht auf ewig ungesühnt bleiben. In einigen Milliarden Jahren wird ein Planet nach dem anderen durch das fortwährende Wachstum des Orbits auseinander bersten, bis schließlich das gesamte Weltall eine einzige große Staubwolke ist. Einen Kaugummi kann man ja auch nicht auf ewig dehnen, irgendwann reißt er einfach!
Technologische Singularität
Geposted am: 28-06-2010
Wer denkt, es handle sich bei einer ›Singularität‹ um ein harmloses linguistisches oder mathematisches Phänomen, der sollte sein Gänseblümchen-Denken schnellstmöglich ablegen. Denn die ›Singularität‹ wird uns und die gesamte Welt irgendwann dahin raffen. Wie sie das genau anstellt, liegt, Gott sei dank, außerhalb unserer Vorstellungskraft und so können wir die nächsten 20 bis 30 Jahre doch noch ein bisschen an Blumen denken.
Aliens
Geposted am: 26-06-2010
Es gibt sie doch: Kleine grüne Männchen, die nicht nur »nach Hause telefonieren« möchten, sondern dabei gleich den die Erde umzingelnden Ufos den Befehl geben wollen, uns zu vernichten. Bleibt uns nur, auf die Einzelligkeit der Aliens zu hoffen, die mit Einfältigkeit und daher Harmlosigkeit gleichgesetzt werden kann – oder auf ihre Reiseunlust.
Göttliche Interventionen
Geposted am: 23-06-2010
Die Göttlichkeit ist gleichermaßen entsetzt wie erzürnt über das zügellose menschliche Treiben und bereitet dem Ganzen ein Ende: Mit Schwert und Feuer knöpft sich die hinduistische Gottheit Kalki zunächst die Ungläubigen und schließlich die ganze Welt vor. Zum Glück kommen wir dank Inkarnation zurück – unter widrigen Umstände allerdings nicht in derselben Gestalt, in der wir aus der Welt befördert wurden.
Evolution
Geposted am: 20-06-2010
Nicht alles, was uns in der Zukunft erwartet, bedeutet den Untergang. Denn zum Glück können wir einige Dinge selbst in die Hand nehmen: Die Evolution zum Beispiel. Was Mendel mit Erbsen gemacht hat, machen wir schon längst im Labor mit Mais und Schafen, und auch vor der eigenen Art machen wir nicht Halt. Längere Beine, mehr Muskeln, stärkeres Immunsystem, 20 Finger, um auch alleine vierhändig Klavier zu spielen? Kein Problem! Aber Vorsicht! So leicht lässt sich die Natur nicht austricksen und sie könnte auf unsere selbstgebastelte Evolution mit einer vernichtenden Devolution antworten!
Kommentare
Noch kein Kommentar.Kommentarfunktion ist geschlossen.